Newsletter

Mein Newsletter gibt einen Überblick zu Aktuellem wie Info-Abenden, Frauenrunden oder Workshops und natürlich zu neuen Blogbeiträgen.

++ Hinweise zu Häufigkeit, Inhalt, Datenschutz und Widerruf des Newsletters finden Sie HIER ++

Bitte übertragen Sie vor dem Absenden den 5-stelligen Sicherheitscode als SPAM-Schutz in das Feld rechts daneben.

captcha 

Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast.

Hier auf meinem Blog verwende ich das vertraute DU. Bei den persönlichen Themen, um die es hier geht, empfinde ich ein distanziertes SIE fehl am Platz. Ich hoffe, das ist für dich in Ordnung.

Sei herzlich willkommen!

Gehörst du auch zu den Menschen mit tiefem Interesse an den wichtigen Themen des Lebens? Die Beiträge aus meinem Blog können dir neue Gedanken, Impulse und Tipps geben für das stimmige, erfüllte und achtsame Leben, das du dir wünschst.
Bist du offen für positive Veränderungen für dich selbst, in deiner Beziehung zu deinem Partner und im beruflichen Arbeitsumfeld? Dann bist du hier richtig!

Meine Blog-Themen

In den ersten Blogartikeln wird es um folgende Themen gehen …melde dich einfach hier an ->  Newsletter-Formular
  • Perfektionsanspruch ade... Impulse für mehr Gelassenheit und die eigene Burnout-Prävention
  • Chancen wahrnehmen für mehr Beziehungsglück
  • Glaubenssätze, wie sie entstehen
  • Die eigene Intuition zu stärken
  • Eigene Visionen werden wahr – wie wir unserem Glück auf die Sprünge helfen können ….
  • ... und immer wieder gibts auch Buchtipps im Newsletter.

Hinter die Kulissen

Außerdem werde ich dich von Zeit zu Zeit ein wenig „hinter die Kulissen“ meiner Praxis als Psychologische Beraterin führen und spannende Einblicke gewähren.
Ebenfalls stelle ich Werkzeuge für die persönliche Weiterentwicklung vor, von denen ich selbst überzeugt bin und immer wieder die Rückmeldung erhalte, dass sie leicht funktionieren -  wenn sie regelmäßig angewendet werden.

Um Neues zu erfahren melde dich einfach an auf meinem Newsletter-Formular.

Akzeptanz und der befreiende Weg dahin

Es ist schon viele Jahre her, aber er hing lange über meinem Schreibtisch, dieser Spruch, der zu meinem Leben damals passte, wie kein anderer:

     „Herr, gib mir die Gelassenheit,
     die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,
     den Mut, die Dinge zu ändern, die ich kann,
     und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.“

Vielleicht kennst du diesen Spruch?

Ähnlich, wie in den Geschichten meiner Klientinnen und Klienten fiel es mir damals schwer, mit unabänderlichen Entwicklungen meines Lebens klar zu kommen, die sich als folgenschwer erwiesen haben.

Selbstverurteilung erkennen

Viele Male ärgerte ich mich über meine - vermeintliche - Fehlentscheidungen und war dadurch nicht mit mir selbst im Reinen.

Dieser eigene Unfrieden wirkte sich zwangsläufig auf die Zufriedenheit in meinem gesamten Leben aus.

Fehlentscheidungen als Entwicklungschancen

Diese sog. Fehlentscheidungen als Etappen auf meinem Entwicklungsweg zu akzeptieren gelang mir erst, als ich Verantwortung für sie übernahm und erkannte, dass ich sie aus dem damaligen Wissen heraus – nach bestem Wissen – richtig getroffen hatte.

Die Erkenntnis wirkte befreiend, denn ich bin genau daran gewachsen und konnte diesen Weg einschlagen, der mir ermöglicht hat zu tun, was ich heute tue.

Auch in meinen Coachings begegnen mir häufig Menschen, die mit ihrem Leben hadern und gern zurück manövrieren würden, um einen anderen Weg einzuschlagen.

Habe den Mut, den Realitätscheck zu machen

Mithilfe eines Realitätschecks befreien wir uns aus der Selbstverurteilung und schaffen einen neuen Blickwinkel. Das setzt neue Energie frei, wirkt befreiend und ausgleichend und eröffnet den Blick für Veränderungen.

Eine Entscheidung - Altes loslassen

Wer einen neuen Weg im Leben gehen möchte, kommt immer an die Kreuzung der Entscheidung. Dies ist der Punkt, an dem wir Altes loslassen können, um uns daraufhin mit Neuem zu bereichern.

Fehlt uns an diesem Punkt der Mut, hilft es den Blick zu schärfen, um zu erkennen, was uns daran hindert. Vielleicht war es ein Glaubenssatz, der uns blockierte? Oder die heimliche Sucht gebraucht zu werden?

Altes loszulassen bedeutet nicht nur Abschied zu nehmen und Veränderungen gegenüber offen zu sein. Wenn ich akzeptiere, was sich momentan in meinem Leben zeigt, sage ich JA zum Leben. Das macht mein Leben friedlicher.

Meine 5 entscheidenden Schlüsselqualitäten für mehr Akzeptanz

  • Annehmen, was ist. Illusionen aufdecken und im Hier und Jetzt den Realitätscheck machen.
  • Gute Selbstfürsorge Selbstliebe lernen (dazu erfährst du mehr in meinem Blogbeitrag Selbstliebe – Schlüssel zu einem glücklichen Leben )
  • Die eigenen inneren Dialoge - Gedanken prüfen.
  • Empathie üben - sich selbst und anderen gegenüber.
  • Mit den Augen der Dankbarkeit sehen

In Gesprächen äußern Menschen häufig ihre Ängste vor Verlusten oder dass sie Einsamkeit plagt. Ihr Bedürfnis nach Absicherung auf der materiellen Seite ist groß und sie versuchen sich selbst und andere zu kontrollieren.

Diese Haltung verhindert ein vertrauensvolles Offensein und Loslassen. Dieses Loslassen beginnt im eigenen Kopf mit dem Gedanken: „Ich bin bereit loszulassen und diese xy-Situation zu akzeptieren“.

Raus aus der Haltung des Opfers

Gelingt es uns selbst, das Leben und die Menschen um uns annehmen zu können, wirkt dies sehr befreiend. Es hilft uns rauszukommen aus einer Opferrolle und dem Denken, andere hätten Macht über das eigene Leben.

Als Opfer fühle ich mich immer im Mangel. Mit dem Satz: „Warum passiert MIR das immer?“ gebe ich die Verantwortung für meinen Anteil an der Situation ab und bleibe im Opferland. Übernehme ich Verantwortung für mein Tun und meine Entscheidungen, bringt mich dies in eine bejahende Haltung.

Was ist Akzeptanz wirklich?

Sind wir mit unserer Lebenswirklichkeit ständig im Konflikt, tun wir uns oft schwer mit der Akzeptanz und der Annahme dessen, was jetzt ist.

Ein Beispiel:

Als Single zu akzeptieren, dass es mir aktuell nicht gut geht, ich allein oder einsam bin, anzunehmen, dass ich Sehnsucht nach einem Partner/einer Partnerin habe, bedeutet nicht, diesen Ist-Zustand schönzureden.

Aber die Situation zeigt sich nun mal so (auch wenn wir momentan noch nicht verstehen, warum).

Jede Ablehnung dessen, was jetzt ist, führt zu einem Konflikt in dir selbst. Diesen Konflikt kannst du nicht gewinnen. Denn es ist bereits schon so, wie es ist.

Durch die Annahme dessen, was ist, gibst du den inneren Kampf auf. Das macht Platz für Neues und das Leben wird friedlicher.

Aus dieser Haltung heraus können wir uns wieder unseren Gefühlen zuwenden und sie würdigen. Damit gestalten wir unser Leben nun mit Qualitäten der Liebe, der Freude und der Fülle.

Du wünschst dir Unterstützung, um diesen Realitätscheck zu machen und in die Klarheit und Umsetzung zu kommen?

Investiere in dich selbst, denn diese Investition ist die beste überhaupt. Die Anschaffung eines neuen Paars Schuhe ist nach kurzem vergessen. Der Erholungseffekt eines Urlaubs ist nach wenigen Wochen verpufft.

Aber die befreiende Wirkung eines Coachings gibt Klarheit und wirkt auch nach Wochen und Monaten nach.

Besonders wichtig aber: Lass dich begleiten von Menschen, die bereits dort sind, wo du hin möchtest. Melde dich gerne über mein Kontaktformular.

Ich freue mich auf dich!

Schritt für Schritt zum Lebensglück  

oder Raus aus dem Selbstoptimierungswirrwarr

Wenn wir uns emotional belastet fühlen liegt die Ursache immer in unserer Gefühlswelt und unserer gedanklichen Ausrichtung. Es raubt uns Energie, wenn uns Trauer oder emotionaler Schmerz übermannt hat.

Bleiben wir in diesem Schmerz stecken, wünschen wir uns, dass er sich rasch wieder auflöst. Je verzweifelter wir aber versuchen ihn zu verdrängen, umso rascher und intensiver kommt er wieder, bis wir uns damit beschäftigen. Gefühle machen uns lebendig. Sie zu verdrängen raubt uns Energie.

Akzeptanz, ein wichtiger Schritt zur Lösung

In der Annahme liegt die Heilung. Doch die meisten von uns haben den Kontakt zu den eigenen Gefühlen verloren. Dieser Kontakt wäre aber sehr wichtig, besonders um emotionalen Schmerz zu verarbeiten.

Annehmen bedeutet in diesem Fall nicht, alles so zu belassen ohne aktiv zu werden. Es bedeutet vor allem, uns nicht zu verurteilen dafür, dass etwas nicht gut gelaufen ist, sondern das, was persönlich belastet, beeinträchtigt oder betrifft erst mal als das Eigene anzunehmen.

Jede leidvolle Erfahrung, gegen die wir kämpfen, nimmt uns Energie. Diese Energie steht uns dann nicht mehr als Kraft zur Verfügung, um die nächsten Schritte in eine neue Richtung zu gehen.

So kann dein Schmerz heilen

In deinem Verarbeitungsprozess können auch Tränen fließen, die heilsam wirken. Diese Tränen machen dich frei. Sie sind ein Gefühlsventil, das eine wichtige Funktion hat.

Unser Schmerz kann erst heilen, wenn wir akzeptieren, dass wir die Situation nicht ändern können. Diese Akzeptanz löst etwas in uns auf und die Gefühle können wieder fließen. Wer weinen kann ist somit eindeutig im Vorteil, denn Tränen lösen die aufgestauten Gefühle und schenken uns Trost. Dadurch fühlen wir uns freier und werden zuversichtlicher.

Reif fürs eigene Lebensglück?

Für viele Menschen lag in den vergangenen Jahrzehnten das große Glück in materiellen Freuden, weniger im Zwischenmenschlichen. Für mich ist – je älter ich werde umso mehr – die persönliche Weiterentwicklung wichtig. So konnte ich nach Wendepunkten in meinem Leben immer wieder eine neue Klarheit für mich finden, die mich stärkte und mir half, eine neue Richtung einzuschlagen.

In unserer übermedialisierten, immer komplexer werdenden Welt sind wir täglich gefragt, unsere Sicht- und Handlungsweisen zu überdenken.

Der Verkauf von Ratgeberliteratur ist immens angewachsen, denn viele Menschen stellen sich die Frage, wie es gelingen kann, inmitten der vielfältigen Herausforderungen des Alltags die eigene Mitte nicht zu verlieren.

Wertvolle Inspirationen und Sinnhaftigkeit sind gefragt wie nie

Menschen wollen hinterfragen. Das Thema Persönliche Weiterentwicklung beschäftigt uns alle mehr oder weniger, früher oder später. Manche wurden vom Leben durch leidvolle Ereignisse dazu gebracht oder haben ein aufrüttelndes Buch gelesen und kommen – oft in der Mitte ihres Lebens – zu der Erkenntnis, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss.
Sie machen sich intensive Gedanken, welche Wünsche und Erwartungen sie künftig ans Leben haben wollen.

Wie kann ich mehr Lebensfreude finden?

Grade in Konfliktsituationen stellen Menschen auch ihre Reaktions- und Verhaltensweisen im Umgang mit sich selbst und ihren Beziehungen – persönliche und berufliche - infrage. Sie wünschen sich einen guten, angemesseneren Umgang und wollen eine neue Vision für ihre Zukunft entwickeln.

Dabei stellt sich oft die Frage: Wie kann ich mehr Lebensfreude in mein Leben ziehen? Was macht mein Leben wirklich glücklicher?

Was hilft mir an den Wendepunkten des Lebens?

Wenn wir unser Leben positiv beeinflussen wollen - in einem oder gleich mehreren Lebensbereichen - und nach Erfüllung streben, gelingt es uns, an den Wendepunkten des Lebens sogar Berge zu versetzen.

In meinem eigenen, und viele Male im Leben anderer Menschen konnte ich das immer wieder erleben.

Das Leben positiv beeinflussen – wie mach ich das?

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich selbst darüber Gedanken zu machen:

  • Was will ich wirklich?
  • Welches Leben wünsche ich mir?
  • Welche Qualitäten wünsche ich mir für meine Partnerschaft?
  • Welche Beziehung will ich verändern? Zu wem in meiner Familie, meinem sozialen Umfeld oder beruflich, auf eine neue Art gestalten?

Jede Veränderung beginnt immer bei uns selbst. Gehen wir diesen Weg der persönlichen Weiterentwicklung, updaten wir uns selbst auf die positivste Weise.

Kann ich mein Leben auch wenn ich älter bin noch verändern?

Völlig unabhängig vom Alter hat jeder Mensch die Chance, sich selbst zu reflektieren und somit auch Veränderungen vorzunehmen.

Indem ich darüber reflektiere und in der Folge selbst Verantwortung für mein Leben übernehme, kann ich für Klarheit sorgen. Erst in dieser Klarheit gelingt es mir, neue Entscheidungen zu fällen, die meine Lebensqualität und meine Vitalität verbessern können.

Was ist Selbstreflektion?

Als Selbstreflexion bezeichnet man die Fähigkeit des Menschen, über Erlebnisse, Ereignisse und Situationen – seien es positive oder als negativ wahrgenommene – in Ruhe nachzudenken. Das ist eine Möglichkeit und Methode, diese Ereignisse vor dem eigenen inneren Auge nochmals Revue passieren zu lassen.

Diese beobachtende Haltung gibt uns eine gewisse Distanz und hilft uns, erste Ansatzpunkte für Veränderungen zu finden.

Was tun, wenn ich mich ohnmächtig fühle?

Nicht selten glauben wir, andere Menschen oder vergangene Ereignisse im Leben wären für unser Glück oder Unglück zuständig. In dieser Annahme vergeben wir aber einen großen Teil unserer eigenen Macht und Selbstverantwortung.

In meinen Coaching-Gesprächen höre ich immer wieder Sätze wie: „…. damals war ich mit den falschen Freunden zusammen. Das war der Grund weshalb ich …“. Andere sind also schuldig, dass Dinge im Leben nicht gut gelaufen sind?

Wie kann das passieren? War es die eigene Angst, nicht dazu zu gehören, alleine zu bleiben oder etwas zu verpassen? Menschen kennen meist bei dieser Frage keine Antwort - noch nicht. Es braucht Ruhe, Zeit und Muse, um Klarheit für sich selbst zu finden.

Wenn wir aber genau hinschauen, haben wir täglich die Möglichkeit, unser Leben durch richtige Entscheidungen zu beeinflussen.

Resignation – Grund für verschenkte Chancen

Wer resigniert und glaubt, dass sich in solch einer Situation sowieso nichts zum Positiven verändern ließe - egal was sie oder er tut – wird ohnmächtig auf der Stelle treten.

Geben wir anderen, dem Partner, der Partnerin, den Freunden, den Politikern, der Chefin oder dem Vorgesetzten die Schuld, verschenken wir die Chance, uns selbst neu auszurichten.

Achtsam sein für die eigenen Bedürfnisse

Sich selbst die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, sollte für uns alle eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Wir werden krank, wenn wir uns unsere tiefsten Bedürfnisse nicht erfüllen.

Unser Körper zeigt uns mit verschiedenen Botschaften ganz klar, welche Konsequenzen es hat, wenn wir nicht gut für uns selbst sorgen. Dies gilt nicht nur für körperliche Bedürfnisse wie z.B. Hunger und Durst, sondern auch für emotionale und seelische Bedürfnisse.

Beachten wir das nicht und verdrängen den Schmerz, geht das immer auf Kosten unserer Lebendigkeit und macht unser Leben schwer.

Klarheit entsteht aus einem neuen Blickwinkel

Es geht nicht darum, blinden Zweckoptimismus einzunehmen oder die rosa Brille aufzusetzen, sondern darum, eine Veränderung unserer gewohnten Perspektive einzunehmen. Klar ist es schmerzlich, wenn wir erkennen, dass jemand sich unseren Bedürfnissen entgegensetzt oder momentane Probleme uns über Wochen den Schlaf rauben.

Ein Verharren im Glauben, dass diese Schwierigkeiten unabwendbar bleiben, verhindert jedoch den Blick auf die Chancen und Möglichkeiten. Verändern wir unseren Blickwinkel, finden wir Klarheit und erkennen neue Möglichkeiten, die sich aus dieser Situation eröffnen.

Die Dynamik verdrängter Gefühle

Wenn wir uns in einer Situation, z.B. innerhalb einer Partnerschaft, immer wieder schützen müssen, um nicht verletzt zu werden, gibt’s für die meisten Menschen zwei Möglichkeiten damit umzugehen:
Entweder wir werden besonders taff, um nicht mehr so verletzlich zu sein. Dann bilden wir ein „dickes Fell“.

Diese „Dickfelligkeit“ hat allerdings den Nebeneffekt, dass eine Weiterentwicklung nicht stattfinden kann, sondern wir sehr unsensibel werden. Verdrängte oder runter geschluckte Gefühle machen uns taub. Dabei besteht die Gefahr, dass wir in eine emotionale Leere bzw. Abwärtsspirale geraten.

Bewusstsein als Schlüssel für persönliche Weiterentwicklung

Die zweite und bessere Variante ist, Verantwortung für die eigene persönliche Weiterentwicklung zu nehmen. Die kann nur über die eigene Bereitschaft geschehen, sensibel für sich selbst zu bleiben. Ein gutes Gespür geben uns dabei die eigenen Körperwahrnehmungen.

Wenn wir erkennen, in welchen Situationen Gefühle wie Trauer, Ärger oder unterschwellige Wut auftauchen, meist verbunden mit einem Druck im Hals, einer Enge auf der Brust, Brennen in der Magengegend o.ä., können wir die Dynamik stoppen.

Dann gilt es inne zu halten, wahrzunehmen, was da passiert und sich achtsam dem eigenen Körper zuzuwenden. Unser Körper lügt niemals.

Wie gelingt es mir, eigene Bedürfnisse zu erkennen?

Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen ist im ersten Schritt wichtig. Wenn wir spüren, dass uns etwas fehlt, können wir unsere Selbstwahrnehmung schulen indem wir uns mehrmals am Tag kurz Zeit nehmen und innehalten. Dabei bringt uns die Frage: "Wie geht es mir gerade?" in die Klarheit.

Wenn wir also aktiv in uns hineinhorchen gelingt es uns mit dieser Klarheit auch leichter zu kommunizieren, welche unserer eigenen Bedürfnisse aktuell im Vordergrund stehen und erfüllt werden wollen.

Das gilt im Beruflichen, wie auch im Privaten, auch für Situationen, die innerhalb einer Partnerschaft Konflikte hervorgerufen haben.

Diese Erkenntnis bringt neue Möglichkeiten, miteinander - aus einem Konflikt heraus - in einen neuen Dialog zu kommen, der wohltuend und heilsam wirkt.

Gemeinsam zu kommunizieren wird uns leider nicht in die Wiege gelegt. Zu diesem Thema gibt’s in meinem Blogartikel Paarkommunikation ist ein Entwicklungsprozess  interessante Impulse.

Du wünschst dir Unterstützung, um rasch in die Klarheit und Umsetzung zu kommen? Dann melde dich gerne über mein Kontaktformular.
Ich freue mich auf dich!



Wie unsere Denkmuster unser Wohlbefinden beeinflussen

Faszinierende Erkenntnisse in der Wissenschaft überraschen mich immer wieder. Hirnforscher fanden schon vor vielen Jahren die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen unseren Gedanken und unserem Wohlbefinden.

Wie eng unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zusammenhängen, erforschen auch seit über 20 Jahren Wissenschaftler am HeartMath Institut in Kalifornien. Ähnlich wie die Gehirnforscher fanden auch sie diese wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und dem Muster unseres Herzrhythmus‘.

Diesen Wissenschaftlern verdanken wir die Erkenntnis, dass die Qualität, wie wir unser Leben gestalten, großen Einfluss hat auf einen ausbalancierten Rhythmus des Herzens, was wiederum für Wohlbefinden und Gesundheit sorgt.

Dieses Wissen zeigt uns einen praktischen Weg auf, uns mental mehr zu stärken und alte Denkmuster hinter uns zu lassen.

Unser Herz als Navigator

Unser Herz ist der Schlüssel für die ganze Bandbreite an Gefühlsvarianten, die zu unserem Leben gehören. Dabei sind nicht nur die positiven, sondern auch die als negativ empfundenen ausschlaggebend, wenn wir unsere Stimmungen regulieren wollen.

Folgende Szenerie haben wir sicher alle schon erlebt:
Es erreicht uns ein Telefonat mit einer schockierenden Nachricht. In der Folge spüren wir, dass unser Herz auf diese Wahrnehmung reagiert und deutlich vernehmbar schneller schlägt oder uns der Atem stockt. Vielleicht fühlen wir uns gelähmt und sind traurig.

Heilung durch liebevolle Aufmerksamkeit

Gefühle zu erleben und dabei auch die sogenannten Schattengefühle wie Traurigkeit, Angst, Scham und Wut zu fühlen, zu atmen, ohne sie zu verdrängen oder uns abzulenken, kann uns helfen, eine gelassene und liebevolle, aber vor allem annehmende Haltung zu entwickeln.

Wenn wir also unseren Gedanken, Gefühlen und unserem Seelenleben mehr Aufmerksamkeit schenken, können wir in unserem Innersten erleben, dass wir heilen können.

Diese Form des Umgangs mit unseren Gefühlen gehört im Laufe des Lebens zu den befreienden Entwicklungen. Wir hören von diesen Zusammenhängen selten in Kindheit und Jugend.

Das Bewusstsein für persönliche Weiterentwicklung kann sich erst entfalten, nachdem wir Krisen in unserem Leben gemeistert haben und dabei entdecken konnten, dass wir selbst etwas zum Positiven verändern können.

Wir sind nie Opfer anderer. Wir sind selbst in der Lage und dafür verantwortlich, gut für uns zu sorgen, ggf. auch, uns Hilfe zu holen bei Problemen.

Wir selbst haben die Macht der Selbstfürsorge. Wenn wir mit uns selbst fürsorglich umgehen, erkennen wir die Ursachen von Blockaden ganz rasch. Mit dieser Selbstfürsorge entwickelt sich unser Bewusstsein für eigene Bedürfnisse. Das ist der erste Schritt, um eine Auflösung zu ermöglichen.

Esoterischer Nonsens oder naheliegende Lösung

Es ist also keineswegs esoterischer Nonsens, wenn Menschen für sich erkannt haben, dass sich ihr Leben zum Positiven verändert hat, als sie sich intensiv mit ihren Denkmustern und inneren Dialogen beschäftigt hatten. Diese Denkmuster sind uns so vertraut, dass wir sie erst dann infrage stellen, wenn etwas Unangenehmes in unserem Leben vorgefallen ist. Das könnte ein Konfliktgespräch, eine Kränkung oder eine belastende Lebenssituation sein.

Mit jedem Gedanken, den wir denken, reagieren wir auf das Gedachte mit Körperempfindungen und Emotionen. Immerhin sind es ca. 60.000 Gedanken, die wir täglich denken. Diese Zahl verdeutlichen Neurowissenschaftler immer wieder.

Schwächende Gedankenmuster und ihre Folgen

Viele dieser Gedanken sind belastende und Stress auslösende Gedanken, die unsere Lebensfreude beeinträchtigen oder Sorgen, die selten begründet sind und noch seltener eintreffen.

Aber mit stressigen Gedankenmustern schläft man schlechter, arbeitet unkonzentrierter, die Gesundheit ist öfter angegriffen und die Liebe zum Partner, den Kindern und zum Leben kann sich nicht positiv entfalten. Bereits Kinder leiden unter Stress und sind nicht in der Lage, sich zu konzentrieren oder sich neu Gelerntes gut einzuprägen.

Prägungen und wie sie uns steuern

Die Erfahrungen unseres Lebens und das Erlebte haben uns alle sehr geprägt. So sind in uns Denkmuster und Prägungen entstanden, die eine entscheidende Rolle für unsere täglichen Entscheidungen spielen, ohne dass uns dies je bewusst ist. Aus langjährigen destruktiven Gedanken werden alltägliche Gewohnheiten, die zu unseren treuesten Begleitern werden.

Auch ich selbst hatte lange keine Ahnung von dem, was mich in meinem Inneren voranbringt, was mich steuert und beeinflusst. Wie die meisten Menschen wusste auch ich nichts von den – in uns allen – verdrängten Emotionen, schwächenden Gedanken und verborgenen Glaubenssätzen, die uns blockieren und unglücklich machen können.

In meinen Coachings und Workshops erlebe ich immer wieder Menschen, die fast zerbrechen an ihrem inneren Schmerz und ihrer Verzweiflung.

„Warum muss ausgerechnet mir das passieren?“

Die Ursache von diesem Schmerz und der Ursprung erschließt sich diesen Menschen nicht. Oft höre ich in diesem Zusammenhang den Satz: „Ich versteh das alles nicht, warum muss grade mir das passieren.“

Viele unserer Denkmuster hängen unmittelbar zusammen mit der Entstehung von Überlastungszuständen und führen zu verschiedenen Konflikten.

Oft liegen die Gründe dafür in der eigenen Haltung und den eigenen Denkmustern über andere Menschen oder zum Leben. Sie sind uns selten bewusst. Wir agieren dann auf Autopilot, was zur Folge hat, dass nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Kommunikation dadurch beeinflusst wird.

Wahrscheinlich war es das Unterbewusste … ziemlich sicher sogar!

Wie wir inzwischen wissen, gibt es viel mehr, das uns steuert aus dem unbewussten Anteil in uns. Es ist sogar deutlich mehr, als das, was aus dem bewussten Anteil in uns geschieht. Das erklärt, warum unerklärliche Aussagen oder konflikthafte Ereignisse geschehen sind, deren Zusammenhänge wir später kaum verstehen.

Vieles davon hat seinen Ursprung in abwertendem Denken, verurteilendem Verhalten und übernommenen Glaubenssätzen früherer Generationen. Diese Glaubenssätze unserer Eltern und Großeltern prägen unsere Haltung zum Leben, zu Menschen und zur Familientradition.

Übernommene Glaubenssätze passen nicht immer zu uns

Solche alten, übernommenen Glaubenssätze passten zu diesen Menschen. Daher sind sie für uns selten zutreffend. Sie können uns sabotieren und lösen oft ein mulmiges Gefühl in uns aus. Weil sie nicht zu unserem Leben und Lebensstil passen, sind sie für uns zum größten Teil unwahr, nicht stimmig. Das spüren wir dann.

Dennoch sind diese Gedanken langjährig verfestigt, besonders dann, wenn sie durch Menschen geäußert worden, die für uns wichtig waren oder teilweise noch sind.

Besonders sorgenvolle Gedanken, die wir uns um unser Leben oder das anderer Menschen machen, sind oft hartnäckig. Sie rauben uns sogar den Schlaf, wenn sie permanent in unserem Kopf kreisen. Meist ist uns nicht bewusst, dass es eigene, verkleidete Ängste sind. Sie belasten uns selbst und den Umsorgten wie Bleigewichte auf den Schultern.

So zähmst du deinen Monkey Mind

Wir glauben, unsere sorgenvollen Gedanken nicht steuern zu können. Doch sie schwirren in unserem Kopf, wie in einem Gedankenkarussell. Verstärkt tritt dieses Gedankenkarussell in Bewegung, wenn wir zur Ruhe kommen.

Die Buddhisten sprechen vom Monkey Mind. Das ist der übereifrige Geist, der wie ein Affe von Ast zu Ast schwingt und kaum aufzuhalten ist.

Viele Menschen fragen sich, was ihnen helfen könnte gegen dieses ewige Grübeln, um endlich wieder zur Ruhe und in die Gedankenstille zu kommen.

In wenigen Schritten aus dem Gedankenkarussell in die Gedankenstille

Wenn du dir öfter Sorgen machst und diese sorgenvollen Gedanken dein Leben beeinträchtigen, steht das deinem Lebensglück entgegen. Daher ist es hilfreich, sich diese Gedanken klar vor Augen zu führen.

Sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen und darüber nachzudenken, welche Gedanken es sind, die aktuell durch den eigenen Kopf schwirren, kann anfangs irritierend sein. Dann aber zu erkennen, dass es stärkt und die eigene Klarheit unterstützt, gibt uns ein gutes Gefühl für die eigene Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung. Auf diese Weise erhalten wir eine Möglichkeit, unsere Stimmung zu verbessern.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Monkey Mind auszubremsen.

Den Monkey-Mind ausbremsen, so geht’s

Im ersten Schritt geht es darum, ein STOPP zu setzen und auch laut auszusprechen. Stelle dir vor deinem inneren Auge ein Stoppschild vor, falls dir das schwer fällt. Sich selbst zu sagen: „Stopp! Ich denke jetzt neu!“  bedeutet ein Innehalten und gibt dem Gehirn ein Signal.

Auf diese Weise gelingt es uns präsent zu werden und im Anschluss gedanklich den Fokus auf DAS ausrichten, was wir denken bzw. haben wollen.

Im Schreiben Klarheit für die Gedankenwelt schaffen

Klarheit kann uns in der Folge ein schriftlicher Prozess der eigenen Selbstentdeckung bringen, grade wenn es Probleme im Leben gibt.

Wir nehmen uns eine kleine Auszeit, werden still und bringen in ca. 10 Minuten zu Papier, welche Gedanken uns augenblicklich durch den Kopf gehen. Sie bleiben sonst in unserem Kopf ohne dass wir uns ihrer bewusst sind. Sie beeinträchtigen unser Leben, lösen – meist unangenehme – Gefühle aus und lenken dann unseren Fokus in eine Richtung, in die wir gar nicht wollen.

Dazu bedarf es eine wenig Training, denn das funktioniert nicht über Nacht.

Jeder einzelne Gedanke hinterlässt im Gehirn eine neuronale Spur. Wenn wir diese Spur verlassen, tun sich neue Wege auf. Auf diesem neuen Weg kann sich etwas zum Positiven verändern und neue neuronale Verbindungen entstehen.

Darüber wird es in diesem Blog einen weiteren Beitrag geben.

Die Gedankenbremse - Einfach albern, oder einen Versuch wert?

Eine weitere Methode, die ermöglicht unliebsame Gedanken auszuschalten ist das "Thought-Stopping". Die von dem Psychiater Joseph Wolpe entwickelte „Gedankenbremse“ trainiert das Gehirn darauf, automatisch wiederkehrende, unerwünschte Gedanken nicht mehr zuzulassen.

Thought Stopping – so geht‘s

Thought Stopping bedeutet den eigenen Gedanken Einhalt zu gebieten.

Streife ein Gummiband über dein Handgelenk. Sobald ein negativer Gedanke in deinem Kopf umherschwirrt, der dir ein unangenehmes Gefühl gibt, lass das Gummiband leicht an deinem Arm zurück schnalzen. Stelle dir dabei ein Stoppschild vor oder sag dir selbst "STOPP!!“

Formuliere dann laut oder im Gespräch mit dir selbst einen positiven Gedanken, der den ursprünglich destruktiven ersetzt.

Hier ein Beispiel:

    Ursprünglicher Gedanke:       „Das wird mir niemals gelingen“

   
wird ersetzt durch den Gedanken: 

                                               „Ich bin gut vorbereitet und werde es schaffen!

Dieses Training wirkt bereits nach wenigen Tagen. Wirklich effektiv spürst du die Wirkung des Thought Stoppings, wenn du es sehr regelmäßig über einen langen Zeitraum anwendest.

Schließlich sind unsere Glaubenssätze – aus denen sich destruktive Denkmuster ableiten -  ebenfalls über viele Jahre hinweg entstanden und haben nicht selten zu einer Menge Konflikten geführt.

Negative Denkmuster aufdecken mit The Work

Die Methode, die mir inzwischen zur sichersten Hilfe bei der Klärung im Coaching geworden ist, heißt The Work. Die Amerikanerin Byron Katie hat mit dieser Methode ein sehr wirkungsvolles Werkzeug geschaffen. Die Anwendung wirkt sehr erhellend, denn selten denken wir bewusst.

Ein Gedanken-Klärungsprozess - The Work

Unsere Denkprozesse laufen in der Regel nebenbei. Selten können wir uns anschließend an einen Gedanken erinnern, den wir kurz vorher gedacht haben. Mit The Work schaffen wir es, unsere Stress auslösenden Gedanken im ersten Schritt zu erkennen.

Dank The Work gelingt es uns, auch hartnäckige, destruktive Gedankenmuster über andere Menschen zu identifizieren, um sie in einem Selbstklärungsprozess nachhaltig zu entlassen.

Jeder Mensch findet durch diese Methode leicht Zugang zu seiner inneren Wahrheit. Das kann ein kraftvoller Befreiungsweg sein.

Bitte zögere nicht, wenn du Unterstützung brauchst und wende dich an mich.

Erfahrungsgemäß gelingt solch ein Klärungsprozess leichter mithilfe eines neutralen Blickwinkels. Genau diesen biete ich dir an in einem gemeinsamen Coaching-Gespräch. Meine Klientinnen und Klienten finden nach kurzer Zeit zu einem Leben in Leichtigkeit und Lebendigkeit zurück.

Du hast ein persönliches Anliegen? Nimm gerne Kontakt mit mir auf.

Paarkommunikation ist ein Entwicklungsprozess

In den Gesprächen, die ich mit Menschen führe sind belastende Situationen, die zu Konflikten in Paarbeziehungen geführt haben, ein häufiges Thema.
Für mich deutet viel darauf hin, dass uns allen – zumindest am Anfang unseres Beziehungslebens - Konfliktlösungsmodelle fehlen.

Daher möchte ich dieses Thema gleich zu Anfang dieses Blogs aufgreifen und hier einige Impulse geben.

So gerät die Lebendigkeit deiner Partnerschaft in eine Sackgasse

Wenn Paare unzufrieden sind und spüren, dass unterschiedliche Wertvorstellungen oder Erwartungen zu Konflikten führen könnten, ist es wichtig, den Partner oder die Partnerin darauf anzusprechen. Der Mangel an Lebendigkeit ist allgegenwärtig und jeder fühlt sich unwohl. Wenn Beziehungen ins Stocken geraten, fließt das Leben nicht mehr weiter.

Schleichend haben sich oft auch Dynamiken eingestellt, in denen Beleidigungen oder verletzende Aussagen zur Tagesordnung gehören. Keinen anderen Menschen würden sie so respektlos behandeln, wie die eigene Partnerin oder den eigenen Partner.
Eigentlich sollte man meinen, dass ich die Person, die ich liebe, am besten behandle von allen.

Auseinandersetzungen über ungelöste Konflikte oder Ärger meiden zu wollen führt in der Regel zu Missverständnissen, die wiederum den Nährboden bilden für weitere Ärgernisse oder gar unterschwellige Wut.

Aufrichtigkeit gewährleistet den Erfolg deiner Paargespräche

Wenn wir unsere Beziehungsqualität verbessern wollen, ist ein Aspekt wichtig, mit dem wir wieder eine respektvolle und wertschätzende Atmosphäre schaffen können: Aufrichtigkeit.
Nur in dieser Aufrichtigkeit ist eine wahrhaftige, ehrliche Kommunikation möglich.
Diese Aufrichtigkeit sich selbst und dem Partner/der Partnerin gegenüber verhilft der Partnerschaft zu neuer Lebendigkeit und ermöglicht die Wendung zu einer positiven Entwicklung.

Destruktives Verhalten – tappe nicht in diese Falle 

Nach meiner Erfahrung funktioniert eine gute Paarkommunikation am besten zwischen Menschen, die ein gutes Selbstwertgefühl entwickelt haben. Sie reden idealerweise so miteinander, dass im Gespräch weder interpretiert, noch projiziert wird. Wenn jedoch eine/r der beiden zum beleidigten Rückzug während eines klärenden Gesprächs neigt, wirkt dieses Verhalten wie ein hochprozentiges Gift.

Die meisten Menschen haben ein sehr gutes Gespür, wenn sie manipuliert werden sollen. Eine/r von beiden fordert den anderen auf, ihm/ihr Bestätigung oder mehr Beachtung zu schenken. Geschieht dies nicht, zieht er/sie sich zurück, fühlt sich als Opfer und macht den anderen zum Täter.

Ungelöste Paarkonflikte können krank machen

Spannungsgeladene Situationen, in denen solche Unstimmigkeiten herrschen, sind kaum zu ertragen. Man fühlt sich permanent unwohl. Nicht selten herrschen solche Phasen der Sprachlosigkeit über längere Zeit an.

Selbst wenn Konfliktpartner nicht miteinander reden, erzeugt die gedankliche Auseinandersetzung mit der/dem anderen negative Gefühle. Das kostet Energie und im Körper werden Stresshormone ausgeschüttet. Wenn dieser hohe Stresspegel über längere Zeit anhält, können wir krank werden.

7 Tipps für eine entspannte Paarkommunikation und mehr Lebendigkeit

  1. Versuche kleinere Unstimmigkeiten und Probleme frühzeitig zu erkennen und anzusprechen. Das verhindert, dass sie früher oder später zum Konfliktpotenzial werden, das deine Beziehung sprengen kann.
  2. Jeder darf für sich und seine Gefühle die Verantwortung übernehmen und dennoch ehrlich seine Bedürfnisse äußern. Das bedeutet auch, sich mutig der eigenen Grenzen bewusst zu sein und damit verletzlich zu zeigen.
  3. Erst dann gelingt es uns, uns selbst die eigenen Herzensbedürfnisse einzugestehen und zu formulieren.
  4. Eigentlich wissen wir alle, wie das funktionieren kann. Wenn ich in Ich-Botschaften von mir spreche, vermeide ich, dass mein Gegenüber sich angegriffen fühlt. Anstelle eines Angriffs wie: „du hörst mir nie zu“ würden passen ein „Ich habe mich unverstanden/ratlos/verzweifelt gefühlt…“ 
  5. Wir haben meist Hemmungen über die eigenen Wünsche, Phantasien und Bedürfnisse mit unserem Partner oder unserer Partnerin zu sprechen, weil es uns selbst an der dafür nötigen Klarheit fehlt.
  6. Meine Erfahrung ist: Wer die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen kennt, kann sich in einem vertrauensvollen Gespräch dem Gegenüber besser offenbaren.
  7. Ein weiterer wichtiger Faktor ist es konkret zu werden. Wenn ich etwas konkret anspreche bedeutet das, Verallgemeinerungen zu meiden: Welche Situation, an welcher Stelle, welches Verhalten? Das gibt uns einen klaren Bezugspunkt.
Bereits mit diesen kleinen Interventionen gelingt es uns als Paar zu einer entspannten Ebene zurückkehren.

Mein ganz persönlicher Zusatz-Tipp zur Konfliktlösung 

  • Ich selbst frage mich in solchen Situationen zuerst, ob und was ich selbst zur Konfliktlösung beitragen kann. Im zweiten Schritt ist mir wichtig, in einer ruhigen Atmosphäre und respektvollen Weise einen Lösungsansatz zu finden. Gelingt dies nicht im ersten, dann meist im zweiten Anlauf nach einer kleinen Pause.

Warum es sich lohnt dran zu bleiben

Wir alle haben schon erlebt, wie lösend eine klärende Aussprache wirken kann und wie befreiend sich das anfühlt. Es lohnt sich also immer wieder dran zu bleiben, wenn uns unsere Partnerin/unser Partner wichtig ist.

In den kommenden Wochen gibt es einen weiteren Blogbeitrag zu diesem Thema Fallen in der Kommunikation, die du vermeiden solltest.  Dort erfährst du mehr zu diesem Thema.

In Planung ist ein Blogbeitrag zum Thema Sprachlosigkeit war gestern . Er befasst sich mit der Sprachlosigkeit von Paaren und wie es möglich ist, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, auch wenn’s momentan schwierig scheint.
Melde dich also gerne zu meinem Newsletter  an um über neue Impulse informiert zu werden.